Viele denken beim Fasten nur an die Tage ohne Essen. Dabei ist das Ende genauso wichtig. Nach dem Fasten muss sich der Körper erst wieder an feste Nahrung gewöhnen. Hier erfährst du, wie das Fastenbrechen abläuft, was in den Aufbautagen auf den Teller kommt und wie du die gute Zeit verlängerst.
- Das Fasten wird traditionell mit einem Apfel gebrochen, langsam und bewusst gegessen.
- Eine verbreitete Faustregel: etwa ein Drittel so viele Aufbautage wie Fastentage, mindestens zwei.
- In den Aufbautagen gilt: kleine Portionen, leichte Kost, gut kauen.
Das Fastenbrechen
Beim Heilfasten nach Buchinger wird das Fasten traditionell mit einem Apfel gebrochen, roh oder gedünstet. Du isst ihn langsam, Bissen für Bissen. Viele erleben diesen Moment als erstaunlich intensiv, weil der Geschmack nach Tagen ohne Essen viel stärker wirkt.
Am Abend gibt es meist eine leichte Gemüsesuppe. Mehr braucht der Körper am ersten Tag nicht.
Die Aufbautage
In den Aufbautagen wird das Essen Schritt für Schritt reichhaltiger. Eine verbreitete Faustregel lautet: etwa ein Drittel so viele Aufbautage wie Fastentage, mindestens aber zwei. In guten Häusern ist der Aufbau Teil des Programms.
- Gedünstetes Gemüse, Kartoffeln, Reis und Suppen
- Kleine Portionen, langsam essen und gründlich kauen
- Viel trinken, am besten Wasser und Kräutertee
- Fett, Zucker, Alkohol und Kaffee erst einmal weglassen
- Aufhören, wenn du satt bist, nicht wenn der Teller leer ist
Wie du das Fasten beendest, entscheidet, was davon bleibt.
Typische Fehler
Der häufigste Fehler ist, nach dem Fasten zu schnell zu viel zu essen. Das kann zu Bauchschmerzen und Völlegefühl führen. Ein zweiter Fehler: direkt nach der Kur wieder in den vollen Alltag zu springen. Plane nach deiner Rückkehr ein, zwei ruhige Tage ein, wenn es geht.
Was du mit nach Hause nimmst
Viele Gäste nehmen sich nach dem Fasten vor, langsamer zu essen, mehr Gemüse zu essen oder weniger Alkohol zu trinken. Am besten klappt das mit kleinen, konkreten Schritten. Frag das Haus nach Rezepten oder einer Ernährungsberatung zum Abschluss.
Häufige Fragen
Wie lange dauern die Aufbautage?
Eine verbreitete Faustregel: etwa ein Drittel der Fastentage, mindestens zwei Tage. Nach fünf Fastentagen also zwei bis drei Aufbautage.
Warum ausgerechnet ein Apfel?
Es ist eine Tradition aus dem Buchinger-Fasten. Der Apfel ist leicht, süß und zwingt dich, langsam zu essen. Viele Häuser bieten auch Alternativen an.
Nehme ich danach wieder zu?
Ein Teil des Gewichts beim Fasten ist Wasser und kommt schnell zurück. Wer danach seine Gewohnheiten ändert, hat bessere Chancen, etwas zu halten.
Luxly bietet keine medizinische Beratung. Ob ein Programm für dich passt, klärst du mit dem Ärzteteam des Hauses oder deiner Ärztin bzw. deinem Arzt.

